
Lehrvideos für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
Erreichen Sie Ihre Ziele mit umfassenden, strukturierten und praxisnahen Lerninhalten.
Grundlagen und Akutversorgung
- Akutversorgung bei Notfällen
- Anatomie des Bewegungsapparats
- Chemische Grundlagen (Teil 1–3)
Crash-Kurse Medizin
- Anamnese und körperliche Untersuchung (Teil 1–2)
- Infektionslehre, Mikrobiologie und Hygiene (Teil 1–2)
- Physiologie (Teil 1–5)
- Terminologie
- Bewegungsapparat
- Herz-Kreislauf-System und Blut (Teil 1–2)
- Nervensystem (Teil 1–2)
- Haut
- Niere und Blase
- Magen-Darm-System
- Leber, Galle und Pankreas
- Respirationstrakt (Teil 1–2)
- Endokrinsystem
- Zelle, Gewebe und allgemeine Pathologie
- Sinnesorgane (Teil 1–2)
- Geschlechtsorgane
- Immunologie
Multiple-Choice-Tests
- Medizinische Multiple-Choice-Fragen (Teil 1–2)
Intensivkurse für die Amtsarztprüfung
- Infektionskrankheiten in der Amtsarztprüfung (Teil 1–2)
- Intensivvorbereitung (Teil 1–9, inkl. Infektionsschutzgesetz)
Spezialisierte Themen
- Differentialdiagnose
- Infektionskrankheiten
- Onkologie
- Laborparameter und Diagnostik
- Medikamentöse Therapie in der Naturheilpraxis
- Palpation reflektorischer Krankheitszeichen
Psychologie-Crashkurse
- Grundlagen der Psychologie (Teil 1–5)
- Psychosomatische Medizin
Repetitorium für die Amtsarztprüfung
- Bewegungsapparat, Endokrinsystem und Notfälle
- Blut und Herz-Kreislauf-System
- Niere, Nervensystem und Respirationstrakt
- Sinnesorgane, Gesetzeskunde und Infektionskrankheiten
- Haut und Verdauungssystem
Modulbasierte Weiterbildungskurse (K01–K31)
- Einführung in das Studium: Zelle und Gewebe (Teil 1–2)
- Respirationstrakt (Teil 1–2)
- Endokrinsystem (Teil 1–2)
- Verdauungssystem (Teil 1–2 inkl. Biochemie)
- Nervensystem (Teil 1–2)
- Herz-Kreislauf-System (Teil 1–3)
- Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt
- Blut und immunologische Grundlagen
- Haut und Embryologie
- Sinnesorgane und Bewegungsapparat (Teil 1–2)
- Genitale und Geschlechtskrankheiten
- Notfallmedizin
- Rechts- und Berufskunde, Hygiene
- Medikamentöse Therapie und Laborparameter

Steckbriefe der Erreger und relevante Fakten
1. Scharlach (Streptococcus pyogenes = Strep. A )
Eselsbrücke : Stripper A.
Um das auswendig zu lernen, gehen wir jetzt moralisch mal ein paar Stufen in den Keller – aber hey, wer braucht schon Ethik, wenn man Fakten hat? ๐
Einfach und kurz: Fragen, Antworten & Eselsbrücken
1. Streptokokken Typ A
- Frage: Was verursacht Tonsillitis und das typische Exanthem bei Scharlach?
Antwort: Streptokokken Typ A. Exotoxine verursachen das Exanthem.
Eselsbrücke: A wie "Angina und Ausschlag". - Therapie: Penicillin G.
2. Chlamydia trachomatis
- Frage: Wie wird Chlamydien-Infektion übertragen?
Antwort: Sexuell oder von der Mutter aufs Baby.
Eselsbrücke: "C wie Couple (Paar)". - Therapie: Doxycyclin.
3. MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)
- Frage: Woher kommen MRSA-Infektionen?
Antwort: Oft durch Hände des Klinikpersonals.
Eselsbrücke: "MRSA = Medizinischer Resistenter Staphylococcus". - Therapie: Linezolid bei Resistenzen.
4. Q-Fieber (Coxiella burnetii)
- Frage: Wie steckt man sich mit Q-Fieber an?
Antwort: Durch Staub oder Tiersekrete.
Eselsbrücke: "Q wie Kuh (Tier)". - Therapie: Doxycyclin.
5. Trichomonas vaginalis
- Frage: Was verursacht Trichomoniasis?
Antwort: Trichomonas vaginalis, sexuell übertragbar.
Eselsbrücke: "Tricho für Trick beim Sex". - Therapie: Metronidazol.
6. Giardia duodenalis
- Frage: Wie wird Lambliasis (Durchfall) übertragen?
Antwort: Fäkal-oral oder durch Wasser.
Eselsbrücke: "Giardia im Gießkannenwasser". - Therapie: Metronidazol.
7. Enterobius vermicularis (Madenwurm)
- Frage: Wie erkennt man Madenwurm-Befall?
Antwort: Juckreiz am After, Nachweis durch Klebestreifentest.
Eselsbrücke: "Maden machen juckenden Wahnsinn". - Therapie: Mebendazol.
8. Escherichia coli (E. coli)
- Frage: Was macht E. coli?
Antwort: Harnwegsinfektionen, Durchfall (ETEC).
Eselsbrücke: "E wie Entleerung (Durchfall und Harn)". - Therapie: Antibiotika je nach Resistenzprofil.
9. Rickettsia spp.
- Frage: Wie wird Rickettsiose übertragen?
Antwort: Durch Zecken oder Läuse.
Eselsbrücke: "R wie Ratte (Arthropoden)". - Therapie: Doxycyclin.
10. Candida albicans
- Frage: Was verursacht Candida?
Antwort: Soor, vaginale Infektionen, systemische Infektionen.
Eselsbrücke: "C wie Creme (Pilzsalbe)". - Therapie: Fluconazol.
11. Streptococcus pneumoniae
- Frage: Welche Krankheiten verursacht Pneumokokken?
Antwort: Pneumonie, Otitis media, Meningitis.
Eselsbrücke: "Pneumo für Lunge". - Therapie: Penicillin G oder Cephalosporine. Prävention: Impfung.
12. Hepatitis-Viren (A–E)
- Frage: Wie werden Hepatitis-Typen übertragen?
- A: Fäkal-oral. Eselsbrücke: A wie "Ass".
- B: Blut, Sex. Eselsbrücke: B wie "Bitch".
- C: Blut. Eselsbrücke: C wie "Cut (Spritze)".
- D: Blut, nur mit B. Eselsbrücke: D wie "Doppelinfektion".
- E: Fäkal-oral. Eselsbrücke: E wie "Essen".
- Therapie: Hepatitis B/C: antivirale Therapie.
13. Streptococcus agalactiae
- Frage: Wer ist gefährdet durch Gruppe-B-Streptokokken?
Antwort: Neugeborene (Sepsis, Meningitis).
Eselsbrücke: "B wie Baby". - Therapie: Penicillin G während der Geburt.
14. Mycobacterium tuberculosis
- Frage: Wie wird Tuberkulose übertragen?
Antwort: Durch Tröpfchen.
Eselsbrücke: "T wie Tropfen". - Therapie: Kombinationstherapie (z. B. Isoniazid, Rifampicin).
15. Clostridioides difficile
- Frage: Was verursacht C. difficile?
Antwort: Antibiotika-assoziierte Kolitis.
Eselsbrücke: "C wie Chaos im Darm". - Therapie: Metronidazol, Vancomycin.
16. Norovirus
- Frage: Was macht Norovirus?
Antwort: Übelkeit, Durchfall, sehr ansteckend.
Eselsbrücke: "Noro wie Notausgang". - Therapie: Flüssigkeitsersatz.
17. Plasmodium spp. (Malaria)
- Frage: Wie wird Malaria übertragen?
Antwort: Durch Anopheles-Mücken.
Eselsbrücke: "P wie Plage durch Mücken". - Therapie: Artemether/Lumefantrin.
18. Aspergillus spp.
- Frage: Wie steckt man sich mit Aspergillus an?
Antwort: Durch Sporen in der Luft.
Eselsbrücke: "A wie Atmen (Sporen)". - Therapie: Voriconazol.
19. Treponema pallidum (Syphilis)
- Frage: Was ist ein Symptom der Syphilis im Frühstadium?
Antwort: Schmerzloser Genitalulkus (Ulcus durum).
Eselsbrücke: "T wie Trickreiche Bakterien". - Therapie: Penicillin G.
20. Influenza-Virus
- Frage: Was sind Symptome der Grippe?
Antwort: Fieber, Husten, Muskelschmerzen.
Eselsbrücke: "I wie Immer wieder Grippe". - Therapie: Neuraminidase-Inhibitoren, Impfung empfohlen.
Vertiefend für Prüfungen
1. Streptokokken :
Streptococcus Pyogenes (Streptococcus Typ A)
Eigenschaften:
- Streptokokken Typ Gruppe A verursacht Tonsillitis.
- Exotoxine (Typ A, B, C) verursachen das Exanthem.
- Übertragung: Tröpfchen- und Schmierinfektion.
Symptome:
- Akuter Beginn mit hohem Fieber, Übelkeit, Erbrechen.
- Exanthem mit perioralem Aussparen („Milchbart“).
- Angina lacunaris mit weiß-gelblichen Belägen der Tonsillen.
Therapie: Penicillin G als Mittel der Wahlโ
โ
2. Sexuell übertragbare Krankheiten (Chlamydia trachomatis)
Synonyme: STD, STI, venerische Infektionen.
Eigenschaften:
Obligate intrazelluläre Bakterien.
Verursachen Trachom, Lymphogranuloma venereum, perinatale Infektionen (z. B. Konjunktivitis).
Übertragung: Sexuell, perinatal.
Therapie: Doxycyclin als Mittel der Wahlโ
โ
.
3. MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)
Eigenschaften:
Resistenz gegen β-Laktam-Antibiotika.
Häufig nosokomiale Infektionen.
Übertragung: Kontaminierte Hände des medizinischen Personals.
Therapie: Linezolid bei resistenten Stämmen.
Prävention: Hygienische Händedesinfektion, Isolierungโ
.
4. Q-Fieber (Coxiella burnetii)
Eigenschaften:
Gramnegative Bakterien, zoonotischer Erreger.
Symptome: Atypische Pneumonie, Hepatitis, Endokarditis.
Übertragung: Inhalation von kontaminiertem Staub oder Tiersekreten.
Diagnostik: Serologie, PCR.
Therapie: Tetracycline wie Doxycyclinโ
.
5. Protozoen: Trichomonas vaginalis
Eigenschaften:
Flagellaten, verursachen Trichomoniasis.
Übertragung: Sexuell.
Nachweis: Mikroskopie, PCR.
Therapie: Metronidazolโ
6. Protozoen: Giardia duodenalis
Eigenschaften:
Darmparasit, verursacht Lambliasis (Durchfall, Bauchschmerzen).
Übertragung: Fäkal-oral, kontaminiertes Wasser.
Nachweis: Mikroskopie (Zysten im Stuhl), PCR.
Therapie: Metronidazolโ
.
7. Enterobius vermicularis (Madenwurm)
Eigenschaften:
Häufiger Wurm in Deutschland, verursacht Juckreiz am After.
Übertragung: Fäkal-oral.
Diagnostik: Klebestreifentest (Eiernachweis).
Therapie: Mebendazolโ.
8. Escherichia coli
Eigenschaften:
Häufigster Verursacher von Harnwegsinfektionen.
Enterotoxische Stämme (ETEC) verursachen Durchfall.
Übertragung: Fäkal-oral, kontaminierte Lebensmittel.
Therapie: Antibiotika abhängig vom Resistenzprofil (z. B. Ciprofloxacin)โ
โ
.
9. Rickettsia spp.
Eigenschaften:
Verursachen Rickettsiosen mit Fieber und Exanthem.
Primärläsion („Eschar“) typisch bei Zeckenbissen.
Übertragung: Arthropoden wie Zecken und Läuse.
Therapie: Doxycyclinโ
โ
10. Candida albicans
Eigenschaften:
Hefepilz, häufig Teil der Normalflora.
Verursacht Soor, systemische Infektionen bei Immunsuppression.
Diagnostik: Mikroskopie, Kultur.
Es verursacht Candidiasis (z.B Mund , Vagina)
Therapie: Fluconazolโ
11. Streptococcus pneumoniae
Eigenschaften:
Grampositive, kapseltragende Diplokokken.
Häufigster Erreger ambulant erworbener Pneumonien, Otitis media und Meningitis.
Übertragung: Tröpfcheninfektion.
Therapie: Penicillin G; bei Resistenzen Cephalosporine oder Fluorchinolone.
Prävention: Pneumokokkenimpfung empfohlen für Risikogruppen (z. B. >60 Jahre, chronische Erkrankungen)โ
.
12. Hepatitis-Viren (A–E)
Arten der Hepatitis und ihre Infektionswege
1. Hepatitis A
Erreger: Hepatitis-A-Virus (HAV)
Infektionsweg:
Fäkal-oral: Übertragung durch kontaminiertes Wasser, Lebensmittel oder engen Kontakt mit infizierten Personen.
Häufig in Ländern mit schlechten Hygienebedingungen.
Eselsbrücke : A wie Ass
2. Hepatitis B
Erreger: Hepatitis-B-Virus (HBV)
Infektionsweg:
Sexuell: Übertragung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. (Eselsbrücke - Hepatitis B wie Bitch)
Blutkontakt: Nadelstichverletzungen, geteilte Spritzen (z. B. bei Drogenkonsum), nicht-sterile Instrumente.
Perinatal: Von der Mutter auf das Kind während der Geburt.
3. Hepatitis C
Erreger: Hepatitis-C-Virus (HCV)
Infektionsweg:
Blutkontakt: Gemeinsame Nutzung von Nadeln (z. B. Drogenkonsum), Bluttransfusionen vor 1990, nicht-sterile medizinische Eingriffe.
Sexuell: Geringes Risiko, erhöht bei gleichzeitiger HIV-Infektion.
4. Hepatitis D
Erreger: Hepatitis-D-Virus (HDV), ein defektes RNA-Virus, das auf HBV angewiesen ist.
Infektionsweg:
Blutkontakt: Ähnlich wie bei Hepatitis B (z. B. Nadelstichverletzungen, geteilte Spritzen).
Co-Infektion: Nur möglich bei gleichzeitiger Infektion mit Hepatitis B.
5. Hepatitis E
Erreger: Hepatitis-E-Virus (HEV)
Infektionsweg:
Fäkal-oral: Verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel.
Zoonotisch: Übertragung durch Tiere (z. B. Schweinefleisch).
Besonders in Entwicklungsländern verbreitet; schwere Verläufe bei Schwangeren.
Zusammenfassung der Infektionswege
Fäkal-oral: Hepatitis A, Hepatitis E.
Blutkontakt: Hepatitis B, Hepatitis C, Hepatitis D, Hepatitis G.
Sexuell: Hepatitis B, Hepatitis C
Perinatal: Hepatitis B, Hepatitis C.
Eigenschaften:
Hepatitis A und E: Fäkal-oral, selbstlimitierend.
Hepatitis B, C und D: Übertragung durch Blut, sexuelle Kontakte, perinatal.
Komplikationen: Chronische Lebererkrankungen, Leberzirrhose, Leberzellkarzinom.
Therapie:
Hepatitis A/E: Symptomatisch.
Hepatitis B: Antivirale Therapie (z. B. Tenofovir, Entecavir).
Hepatitis C: Direkt antivirale Medikamente (z. B. Sofosbuvir).
Prävention: Impfungen gegen Hepatitis A und Bโ
โ
13. Streptococcus agalactiae (Gruppe-B-Streptokokken)
Eigenschaften:
Grampositive Kokken, häufig asymptomatisch in der Vaginalflora.
Verursachen Sepsis und Meningitis bei Neugeborenen (Early- und Late-Onset-Infektionen).
Übertragung: Vertikal bei Geburt.
Therapie: Penicillin G oder Ampicillin während der Geburt (intrapartale Prophylaxe)โ
.
14. Mycobacterium tuberculosis (Tuberkulose)
Eigenschaften:
Säurefeste Stäbchen, Überleben in Makrophagen (intrazellulär).
Verursachen Lungentuberkulose, extrapulmonale Formen (z. B. Meningitis, Knochen-TBC).
Übertragung: Aerogene Infektion (Tröpfchen).
Diagnostik: Sputumuntersuchung (Ziehl-Neelsen-Färbung), PCR, Quantiferon-Test.
Therapie: Kombinationstherapie (z. B. Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid, Ethambutol).
Prävention: BCG-Impfung in Endemiegebietenโ
โ
15. Clostridioides difficile
Eigenschaften:
Grampositive, anaerobe Stäbchen, bilden hitzestabile Sporen.
Ursache für Antibiotika-assoziierte Kolitis (Pseudomembranöse Kolitis).
Toxine A und B verursachen Zellschäden im Darm.
Therapie: Metronidazol oder Vancomycin oral; bei schweren Fällen Fidaxomicin.
Prävention: Antibiotikaeinsatz reduzieren, hygienische Maßnahmenโ
.
16. Norovirus
Eigenschaften:
Häufigster Verursacher viraler Gastroenteritiden weltweit.
Extrem ansteckend, geringe Infektionsdosis erforderlich.
Symptome: Übelkeit, Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen.
Übertragung: Fäkal-oral, kontaminierte Oberflächen, Aerosole beim Erbrechen.
Therapie: Symptomatisch (Rehydration).
Prävention: Händehygiene, Flächendesinfektionโ
17. Plasmodium spp. (Malaria)
Eigenschaften:
Intrazelluläre Protozoen, die rote Blutkörperchen infizieren.
Arten: P. falciparum (schwerste Form)
Übertragung: Weibliche Anopheles-Mücken.
Symptome: Periodisches Fieber, Schüttelfrost, Anämie, Splenomegalie.
Therapie: Artemether/Lumefantrin, Chloroquin, Mefloquin (abhängig von Art und Resistenz).
Prävention: Mückenschutz, Chemoprophylaxeโ
โ
18. Aspergillus spp.
Eigenschaften:
Schimmelpilze, häufigste Spezies A. fumigatus.
Erkrankungen: Aspergillom (Pilzball), invasive Aspergillose bei Immunsuppression.
Übertragung: Inhalation von Sporen.
Therapie: Voriconazol, Amphotericin B.
Prävention: Raumhygiene bei immunsupprimierten Patientenโ
โ
.
19. Treponema pallidum (Syphilis)
Eigenschaften:
Gramnegative Spirochäten, obligat pathogen.
Primärstadium: Ulcus durum (schmerzloser Genitalulkus).
Sekundärstadium: Hautausschläge, Kondylomata lata.
Tertiärstadium: Neurosyphilis, Aortenaneurysma.
Übertragung: Sexuell, perinatal.
Diagnostik: Dunkelfeldmikroskopie, Serologie (TPHA, VDRL).
Therapie: Penicillin G, alternativ Doxycyclinโ
.
20. Influenza-Virus
Eigenschaften:
RNA-Virus, jährlich variierende Stämme (Antigenshift/-drift).
Symptome: Fieber, Husten, Myalgie, Kopfschmerzen.
Komplikationen: Sekundärinfektionen (z. B. Pneumonie durch Staphylococcus aureus).
Therapie: Neuraminidase-Inhibitoren (z. B. Oseltamivir).
Prävention: Jährliche Impfung mit aktualisiertem Impfstoffโ
Typische „Entzündungskonstellation“ in der Labordiagnostik.
Leukozytose, erhöhtes C-reaktives Protein (CRP), erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG).
Eselsbrücke: "Entzündung liebt LCB" – Leukozytose, CRP, BSG.
Hinweise für Heilpraktiker
Diagnostische Parameter bei Infektionen
- Eosinophilie: Besonders aussagekräftig bei Parasiten und Würmern. Eine wiederholte Kontrolle ist sinnvoll, da Werte bei chronischen Infektionen schwanken können.
- Differentialblutbild: Liefert weitere Informationen, z.B.:
- Neutrophilie: Typisch für bakterielle Infektionen.
- Lymphozytose: Deutet auf virale Infektionen oder chronische Erregerexposition hin.
- Stuhluntersuchung: Besonders hilfreich bei parasitären Infektionen und Wurmbefall. Mikroskopischer Nachweis von Eiern oder Larven sowie Antigentests sind diagnostisch wegweisend.
- Serologische Tests: Zur Abklärung spezifischer Erreger (z.B. Toxoplasmose, Schistosomiasis) und bei schwer zugänglichen Infektionsherden (z.B. Echinokokkose).
Differenzialblutbild
Einige Zahlen zu den Leukozyten:
Im Differenzialblutbild wird der prozentuale Anteil der einzelnen Leukozytentypen (oft auch ihre Reifestadien) bestimmt:
-
basophile Granulozyten: 1 % (0–2 %)
-
Monozyten: 6 % (4–10 %).
Never (Neutrophile 60 %)
Let (Lymphozyten 30 %)
Monkeys (Monozyten 6 %)
Eat (Eosinophile 3 %)
Bananas (Basophile 1 %)
Ein Anstieg der Leukozytenzahl über 10 000/μl wird als Leukozytose (z.B. bei Entzündungen) bezeichnet, ein Abfall der Leukozyten unter 4000/µl als Leukopenie (z.B. bei Knochenmarkschädigung) (Penie bedeutet wenig ,Eselsbrücke - Ein Kleiner Peni )
Nicht an schlimmen Dingen denken , Woran hast du gedacht ? Genau du hast an : wenigen Leukozyten sind Zeichen von Knochenkrebs gedacht.
BrainsDrop - Fakten im Überblick
Leukozyten sind in drei Gruppen einzuteilen:
Lymphozyten: Zu denen die B- und T-Lymphozyten und die natürlichen Killerzellen gehören.
Monozyten: Die sich in Makrophagen ausdifferenzieren.
Granulozyten: Die sich in eosinophile, basophile und neutrophile Granulozyten einteilen lassen.
Die Granulozyten haben unterschiedliche Aufgaben:
Eosinophile Granulozyten spielen bei der Abwehr parasitärer Infektionen eine Rolle, insbesondere bei Helminthen-Erkrankungen (parasitisch lebende Würmer), aber auch bei Allergien (Überempfindlichkeitsreaktionen).
Neutrophile Granulozyten phagozytieren Mikroorganismen und wirken gegen bakterielle Infektionen.
Basophile Granulozyten spielen bei allergischen Erkrankungen eine wesentliche Rolle
Typische Symptome und diagnostische Ansatzpunkte
- Parasiten: Häufig Müdigkeit, Blähungen, Hautjucken, wandernde Schmerzen; Stuhlprobe und Antikörpertestung (z.B. ELISA) sind zielführend.
- Bakterien: Rötung, Schwellung, eitrige Sekretion; Laborwerte wie CRP, Procalcitonin und Blutkulturen wichtig.
- Viren: Abgeschlagenheit, Fieber, diffuse Beschwerden; oft lymphozytäre Dominanz im Blutbild, spezifische PCR-Diagnostik möglich.
- Würmer: Juckreiz am After (Oxyuren), Husten (Ascariden), Muskel- oder Leberschmerzen (Schistosomen); Eosinophilie oft ein Schlüsselbefund.
Ganz einfache Fragen und Antworten zu Infektionen
Erreger und Themen aus der PDF (T38 Infektionskrankheiten) mit dazugehörigen Fragen
Themen und Erreger
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Staphylokokken und Streptokokken
- Fragen:
- Welche Krankheiten verursachen Staphylokokken?
- Wodurch unterscheiden sich Infektionen mit Staphylokokken und Streptokokken?
- Welche Symptome treten bei einer Streptokokken-Pharyngitis auf?
- Fragen:
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Escherichia coli (E. coli)
- Fragen:
- Welche Erkrankungen werden durch E. coli ausgelöst?
- Wie wird eine Harnwegsinfektion durch E. coli behandelt?
- Fragen:
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Pseudomonaden (z.B. Pseudomonas aeruginosa)
- Fragen:
- Welche Krankheiten werden durch Pseudomonas aeruginosa verursacht?
- Warum sind Pseudomonas-Infektionen schwer zu behandeln?
- Fragen:
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Yersinien (z.B. Yersinia pestis)
- Fragen:
- Welche Krankheiten werden durch Yersinien verursacht?
- Wie wird die Pest übertragen?
- Fragen:
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Mykoplasmen
- Fragen:
- Welche Symptome verursacht eine Mykoplasmen-Infektion?
- Welche Antibiotika sind gegen Mykoplasmen wirksam?
- Fragen:
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Chlamydien, Rickettsien und Coxiellen
- Fragen:
- Welche Krankheiten verursachen Chlamydien?
- Was ist Q-Fieber, und wie wird es diagnostiziert?
- Fragen:
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Virale Infektionen (z.B. Grippe, HIV)
- Fragen:
- Welche Krankheit verursacht das Influenzavirus?
- Wie schützt eine Impfung vor Grippe?
- Was sind die ersten Anzeichen einer HIV-Infektion?
- Fragen:
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Protozoen (z.B. Plasmodien, Giardia)
- Fragen:
- Wie wird Malaria übertragen?
- Welche Symptome verursacht eine Giardiasis?
- Fragen:
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Pilzinfektionen
- Fragen:
- Welche Beschwerden treten bei einem Fußpilz auf?
- Wie wird eine systemische Pilzinfektion behandelt?
- Fragen:
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Wurmerkrankungen (z.B. Spulwürmer, Bandwürmer)
- Fragen:
- Wie gelangen Spulwürmer in den Körper?
- Welche Symptome verursachen Bandwürmer?
- Fragen:
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Erkrankungen durch Gliederfüßer (z.B. Zecken, Flöhe)
- Fragen:
- Welche Krankheiten übertragen Zecken?
- Wie wird Borreliose behandelt?
- Fragen:
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Grundlagen der Infektiologie und Epidemiologie
- Fragen:
- Was ist der Unterschied zwischen Infektion und Infektionskrankheit?
- Welche Übertragungswege gibt es für Erreger?
- Fragen:
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Diagnostik bei Infektionskrankheiten
- Fragen:
- Welche Untersuchungen gehören zur Diagnostik von Infektionskrankheiten?
- Wie wird ein Krankheitserreger im Labor nachgewiesen?
- Fragen:
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Leitsymptome von Infektionskrankheiten (z.B. Fieber, Eiter, Sepsis)
- Fragen:
- Was sind typische Ursachen von Fieber bei Infektionskrankheiten?
- Was bedeutet Sepsis, und wie wird sie behandelt?
- Fragen:
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Wirkmechanismen und Indikationen von Chemotherapeutika
- Fragen:
- Wie wirken Antibiotika gegen Bakterien?
- Wann werden Antimykotika eingesetzt?
- Fragen:
Antworten:
Erreger, Themen und Antworten zu den Fragen
1. Staphylokokken und Streptokokken
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Welche Krankheiten verursachen Staphylokokken?
Hautinfektionen, Abszesse, Sepsis, Osteomyelitis, Endokarditis = Herzklappen -
Wodurch unterscheiden sich Infektionen mit Staphylokokken und Streptokokken?
Staphylokokken verursachen meist eitrige Infektionen; Streptokokken Typ A sind oft mit Pharyngitis (Tonsillitis) , Scharlach Hautinfektion wie Erysipel verbunden. -
Welche Symptome treten bei einer Streptokokken-Pharyngitis auf?
Halsschmerzen, Fieber, geschwollene Mandeln, manchmal mit Eiterbelag.
2. Escherichia coli (E. coli)
-
Welche Erkrankungen werden durch E. coli ausgelöst?
Harnwegsinfektionen, Gastroenteritis, Sepsis. -
Wie wird eine Harnwegsinfektion durch E. coli behandelt?
Mit Antibiotika wie Nitrofurantoin, Fosfomycin oder Cephalosporinen.
3. Pseudomonaden (z.B. Pseudomonas aeruginosa)
-
Welche Krankheiten werden durch Pseudomonas aeruginosa verursacht?
Lungeninfektionen, Wundinfektionen, Harnwegsinfektionen, Sepsis. -
Warum sind Pseudomonas-Infektionen schwer zu behandeln?
Wegen ihrer hohen Antibiotikaresistenz und Biofilmbildung.
4. Yersinien (z.B. Yersinia pestis)
-
Welche Krankheiten werden durch Yersinien verursacht?
Pest (Beulenpest, Lungenpest), Yersiniose (Darmerkrankungen). -
Wie wird die Pest übertragen?
Durch Flöhe, die infizierte Nagetiere beißen.
5. Mykoplasmen
-
Welche Symptome verursacht eine Mykoplasmen-Infektion?
Husten, Fieber, Halsschmerzen, Lungenentzündung (oft atypisch). -
Welche Antibiotika sind gegen Mykoplasmen wirksam?
Makrolide (z.B. Azithromycin), Tetracycline (z.B. Doxycyclin).
6. Chlamydien, Rickettsien und Coxiellen
-
Welche Krankheiten verursachen Chlamydien?
Urogenitale Infektionen, Trachom (Augeninfektion), Lungenentzündungen. -
Was ist Q-Fieber, und wie wird es diagnostiziert?
Eine Infektion durch Coxiella burnetii; Diagnostik erfolgt durch Serologie oder PCR.
7. Virale Infektionen
-
Welche Krankheit verursacht das Influenzavirus?
Grippe, mit Symptomen wie Fieber, Husten, Gliederschmerzen. -
Wie schützt eine Impfung vor Grippe?
Sie trainiert das Immunsystem gegen die häufigsten Virusvarianten. -
Was sind die ersten Anzeichen einer HIV-Infektion?
Fieber, Müdigkeit, Lymphknotenschwellung (akute Phase).
8. Protozoen
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Wie wird Malaria übertragen?
Durch den Stich einer infizierten Anopheles-Mücke. -
Welche Symptome verursacht eine Giardiasis?
Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen.
9. Pilzinfektionen
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Welche Beschwerden treten bei einem Fußpilz auf?
Juckreiz, Hautrötung, Risse und Schuppenbildung an den Füßen. -
Wie wird eine systemische Pilzinfektion behandelt?
Mit Antimykotika wie Fluconazol oder Amphotericin B.
10. Wurmerkrankungen
-
Wie gelangen Spulwürmer in den Körper?
Durch Aufnahme von Wurmeiern, z.B. in kontaminierten Lebensmitteln. -
Welche Symptome verursachen Bandwürmer?
Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Schwäche, manchmal Anämie.
11. Krankheiten durch Gliederfüßer
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Welche Krankheiten übertragen Zecken?
Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). -
Wie wird Borreliose behandelt?
Mit Antibiotika wie Doxycyclin oder Amoxicillin.
12. Grundlagen der Infektiologie und Epidemiologie
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Was ist der Unterschied zwischen Infektion und Infektionskrankheit?
Infektion: Eindringen von Erregern in den Körper.
Infektionskrankheit: Wenn die Infektion zu Symptomen führt. -
Welche Übertragungswege gibt es für Erreger?
Tröpfcheninfektion, Kontaktinfektion, Blut, Vektoren (z.B. Mücken).
13. Diagnostik bei Infektionskrankheiten
-
Welche Untersuchungen gehören zur Diagnostik von Infektionskrankheiten?
Anamnese, körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen (Blut, Urin, Abstriche). -
Wie wird ein Krankheitserreger im Labor nachgewiesen?
Durch Mikroskopie, Kultur, PCR oder Antigentests.
14. Leitsymptome von Infektionskrankheiten
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Was sind typische Ursachen von Fieber bei Infektionskrankheiten?
Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze. -
Was bedeutet Sepsis, und wie wird sie behandelt?
Eine lebensbedrohliche Infektion im Blut. Behandlung: Antibiotika, Flüssigkeitstherapie, Intensivmedizin.
15. Wirkmechanismen und Indikationen von Chemotherapeutika
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Wie wirken Antibiotika gegen Bakterien?
Sie hemmen das Wachstum oder töten die Bakterien (z.B. Zellwandzerstörung). -
Wann werden Antimykotika eingesetzt?
Bei Pilzinfektionen wie Candidose oder systemischen Pilzerkrankungen.
Bakterien
-
Was sind Bakterien?
Kleine Lebewesen, die Krankheiten wie Halsschmerzen oder Wundinfektionen verursachen können. -
Welche Krankheit machen Streptokokken im Hals?
Sie machen Halsschmerzen oder Mandelentzündung. -
Wie kommen Bakterien in Wunden?
Durch Schmutz, Berührung oder infizierte Gegenstände. -
Was ist die Pest?
Eine schwere Krankheit, die durch Flöhe übertragen wird.
Viren
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Was sind Viren?
Sehr kleine Erreger, die Krankheiten wie Erkältung oder Grippe machen. -
Welche Krankheit macht das Grippevirus?
Grippe, mit Fieber, Husten und Schwächegefühl. -
Wie bekommt man eine Erkältung?
Durch Tröpfchen in der Luft, wenn jemand niest oder hustet.
Parasiten
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Was sind Parasiten?
Lebewesen, die im oder am Körper leben und ihn krank machen, wie Würmer. -
Was passiert, wenn man Würmer im Bauch hat?
Man hat oft Bauchschmerzen oder Juckreiz am After. -
Wie bekommt man Malaria?
Durch den Stich einer infizierten Mücke.
Pilze
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Können Pilze Krankheiten machen?
Ja, z.B. Fußpilz oder Pilzinfektionen in der Lunge. -
Was ist ein Pilz an den Füßen?
Fußpilz, der Juckreiz und rissige Haut verursacht.
Allgemein
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Was ist eine Infektion?
Wenn Erreger wie Bakterien oder Viren in den Körper kommen und ihn krank machen. -
Wie kann man sich vor Krankheiten schützen?
Mit Händewaschen, Impfungen und gesunder Ernährung. -
Warum ist Händewaschen wichtig?
Weil es Keime entfernt und Krankheiten verhindert.
Impfung
Aktive Impfung:
- Definition: Dein Körper wird mit abgeschwächten Erregern oder Teilen von Erregern konfrontiert, damit er selbst Antikörper bildet und ein Gedächtnis für den echten Erreger entwickelt.
- Typen:
- Lebendimpfstoffe: Enthalten abgeschwächte Erreger (z. B. Masern, Mumps, Röteln).
- Totimpfstoffe: Enthalten abgetötete Erreger oder Bruchstücke (z. B. Grippe, Hepatitis A).
- mRNA-Impfstoffe: Enthalten Baupläne für Virusproteine (z. B. COVID-19-Biontech).
- Beispiel: Tetanus-Impfung, Masern-Impfung.
- Eselsbrücke: Aktive Impfung = Arbeit für den Körper (selbst Antikörper bilden).
Passive Impfung:
- Definition: Du bekommst fertige Antikörper, die direkt gegen den Erreger wirken. Dein Körper muss nichts selbst produzieren.
- Typen:
- Immunglobuline: Fertige Antikörper, z. B. aus Spenderblut (z. B. Tollwut, Tetanus bei Verletzung ohne Impfschutz).
- Beispiel: Tollwut-Nachsorge nach Biss eines infizierten Tieres.
- Eselsbrücke: Passive Impfung = Protein-Antikörper kommen direkt rein.
Kinder und Jugendliche
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Diphtherie-, Tetanus- und Pertussisschutz: beim Schuleintritt (5–6 Jahre) und im Alter von 9–16 Jahren auffrischen (als Tdap-Kombinationsimpfstoff), weitere Td-Auffrischungen alle 10 Jahre
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Poliomyelitis-Auffrischung mit inaktivierter Poliovakzine (IPV) zwischen 9. und 16. Lebensjahr
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Hepatitis B je nach Antikörpertiter, eine unterbrochene Grundimmunisierung sollte fortgesetzt und muss nicht neu begonnen werden.
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Grundimmunisierung gegen humane Papillomaviren sollte zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr erfolgen und (möglichst) vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein
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STIKO empfiehlt für gesunde Kinder und Jugendliche keine Covid-19-Impfung. Indikationsimpfung gegen SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen unter bestimmten Umständen (z.B. Vorliegen von Grunderkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe einhergehen)
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STIKO empfiehlt aktive Impfung gegen Varicella zoster, Masern, Mumps und Röteln sowie Meningokokken allen Kindern und Jugendlichen, die noch keine Grundimmunisierung erhalten haben.
Erwachsene
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Tetanus, Diphtherie (mit Td-Impfstoff alle 10 Jahre auffrischen)
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Pertussis (ab 18 Jahren einmalig als Tdap- bzw. bei entsprechender Indikation als Tdap-IPV-Kombinationsimpfung bei nächster fälliger Td-Auffrischung)
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Masern, Mumps und Röteln(einmalige Impfung mit einem MMR-Impfstoff für alle nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit)
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ab dem 60. Lebensjahr jährlich Influenza- und Pneumokokken-Impfung, ab 75 Jahren (bzw. ab 60 Jahren bei relevanten Vorerkrankungen) einmalig RSV-Impfung
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Varicella-zoster-Impfung empfiehlt sich v.a. bei seronegativen Risikopatienten (z.B. Patienten mit schwerer Neurodermitis) bzw. Frauen mit Kinderwunsch
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Hepatitis-B-Impfung für Reisende in Hepatitis-B-Endemiegebiete sowie Risikopatienten empfohlen
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SARS-CoV-2: Grundimmunisierung und eine Auffrischimpfung gegen SARS-CoV-2 wird für Personen ab dem 18. Lebensjahr empfohlen.
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Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, japanische Enzephalitis, Meningokokken, Poliomyelitis, Tollwut und Typhus.
Praxistipp: Reiseimpfung gegen Gelbfieber ist die einzige Impfung, die nicht von jedem approbierten Arzt durchgeführt werden darf – amtliche Anerkennung nötig.
Schwangerschaft und Stillzeit
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nur streng indizierte Impfungen
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Totimpfstoffe unbedenklich
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während Schwangerschaft sind Lebendimpfstoffe kontraindiziert.
HYPNOSE
๐ A) 4-Tage BrainsDrop Basic Hypnosis Seminar (No EEG, No Therapy – Only Pure Hypnosis Mastery)
๐ฏ Ziel:
Dieses 4-tägige Basis-Hypnose-Seminar vermittelt die wichtigsten Hypnosetechniken aus den Schulen von Milton Erickson, Dave Elman, James Esdaile & modernen Methoden. Der Fokus liegt auf der sicheren Anwendung von Hypnose für Heilpraktiker, ohne medizinische oder therapeutische Diagnostik.
๐ฐ Preis pro Kunde: €4000
๐ Tag 1: Grundlagen der Hypnose & Induktionen (09:00 – 16:00)
๐ 09:00 – 10:30 | Wissenschaft & Psychologie der Hypnose
๐น Bewusstsein vs. Unterbewusstsein
๐น Mythen, Gefahren & Missverständnisse
๐น Neurobiologie & Gehirnwellen (Alpha, Theta, Delta)
โ 10:30 – 10:45 | Pause
๐ 10:45 – 12:30 | Induktionstechniken nach Erickson & Elman
๐น Fixierte Blick-Induktion & Progressive Muskelentspannung
๐น Blitzhypnose & Fractionation für tiefere Trance
๐น Utilisation-Technik nach Milton Erickson
๐ฝ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 15:00 | Hypnotische Sprachmuster & Suggestionen
๐น Embedded Commands & Open Loops (Erickson)
๐น Metaphern & indirekte Suggestionen
๐น Posthypnotische Suggestionen zur Verhaltenssteuerung
๐ 15:00 – 16:00 | Praxisübungen & Live-Demos
๐ Tag 2: Trance-Vertiefung & Regression (09:00 – 16:00)
๐ 09:00 – 10:30 | Trance-Vertiefungstechniken
๐ 10:30 – 10:45 | Pause
๐ 10:45 – 12:30 | Regressionstechniken & Erinnerungskontrolle
๐ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 16:00 | Hypnotische Schmerzblockade & mentale Konditionierung
๐ Tag 3: Hypnotische Phänomene & Gruppenhypnose (09:00 – 16:00)
๐ 09:00 – 10:30 | Hypnotische Katalepsie, Handschuh-Anästhesie, ideomotorische Signale
๐ 10:30 – 10:45 | Pause
๐ 10:45 – 12:30 | Gruppenhypnose & nonverbale Hypnose
๐ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 16:00 | Praxisübungen & Hypnose ohne Worte (Gaze Hypnosis)
๐ Tag 4: Abschlussprüfung & Zertifizierung (09:00 – 16:00)
๐ 09:00 – 12:30 | Praktische Hypnose-Sitzungen & Live-Demonstrationen
๐ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 16:00 | Zertifizierung & Masterclass für professionelle Hypnotiseure
๐ B) 4-Tage (Fortgeschrittene Hypnotherapie Brains ๐ง Land Masterclass (Fortgeschrittene Hypnotherapie + EEG + Psychopharmakologie)
๐ฐ Preis pro Kunde: €6000
๐ฏ Ziel:
Dieses 4-tägige Experten-Seminar kombiniert Hypnotherapie, medizinische Hypnose, EEG-Analyse & Neurowissenschaften für eine gezielte Behandlung psychischer & neurologischer Störungen.
๐ Tag 1: Medizinische Hypnotherapie & EEG (09:00 – 16:00)
๐ Neurobiologie der Hypnose & EEG-Wellenmuster
๐ Hypnose für neurologische Störungen: Parkinson, Epilepsie, MS
๐ Live-EEG-Biofeedback & Neurofeedback
๐ Tag 2: Hypnotherapie für psychiatrische Erkrankungen
๐ Hypnose für Depression, Angststörungen, PTSD, Zwangsstörungen
๐ Psychodynamische Hypnose & limbische Reprogrammierung
๐ Hypnose bei Traumaverarbeitung & Neurosensory Integration
๐ Tag 3: Hypnose & Hypnotherapie Neurochemie (Nootropics, Phytonutrients, Psychopharmakologie)
๐ Wie Hypnose Dopamin, Serotonin & GABA moduliert
๐ Anwendung von Nootropika in Hypnose (Racetams, Adaptogene, Aminosäuren)
๐ Live-Testungen mit EEG & bioelektrischen Messungen
๐ Tag 4: Fortgeschrittene medizinische Hypnotherapie (Erkrankungen) & Ganzheitliche Neuropsychiatrische Behandlung
๐ Live-Hypnosesitzungen & Fallstudien
๐ Zertifizierung als Medizinischer Hypnotherapeut mit EEG-Training
๐ C) 2-Tage NLP & Conversational Hypnosis Masterclass
๐ฐ Preis pro Kunde: €3000
๐ฆ 2-Tages-Seminar: NLP für Heilpraktiker & Psychiatrische Anwendung
๐ฏ Ziel:
Dieses 2-tägige NLP-Seminar kombiniert die tiefenpsychologischen Konzepte von Richard Bandler & Milton Erickson mit klinischer Psychologie & Heilpraktiker-Psychotherapie. Der Fokus liegt auf psychiatrischen Erkrankungen, hypnotischer Sprache und NLP-Interventionen zur gezielten Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern.
๐ Tag 1: Grundlagen & NLP-Techniken für Psychiatrische Störungen
๐ 09:00 – 10:30 | Einführung in NLP & Heilpraktiker-Psychologie
๐น Grundlagen des NLP für Heilpraktiker
๐น Neurobiologie & Psychopathologie von Denkprozessen
๐น Zusammenhang zwischen NLP, Hypnose & Psychiatrie
โ 10:30 – 10:45 | Pause
๐ 10:45 – 12:30 | Wahrnehmungssysteme & Repräsentationsstrukturen (VAKOG-Modell)
๐น Wie psychiatrische Patienten Sinneserfahrungen verarbeiten
๐น Submodalitäten von Angst, Depression & Traumata
๐น Neuroplastizität & kognitive Umstrukturierung
๐ฝ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 15:00 | Reframing & kognitive Umdeutung
๐น NLP-Reframing für Depression, Ängste & Zwänge
๐น Arbeit mit inneren Konflikten & Stimmen
๐น Dissoziationstechniken zur Distanzierung von belastenden Erinnerungen
๐ 15:00 – 15:15 | Pause
๐ 15:15 – 17:00 | Sprache & Ericksonian Hypnose für psychiatrische Patienten
๐น Ericksonianische Sprachmuster & verdeckte Suggestionen
๐น Subliminale Beeinflussung für psychiatrische Heilungsprozesse
๐น Metaphern-Therapie & hypnotische Sprachmuster
๐ Tag 2: NLP für Behandlung psychiatrischer & psychosomatischer Erkrankungen
๐ 09:00 – 10:30 | Ankertechniken & emotionale Selbstregulation
๐น State Management für affektive Störungen
๐น Setzen & Verändern von Ankern für Angststörungen
๐น Kombination von NLP-Ankern mit Atemtechniken & Neuromodulation
โ 10:30 – 10:45 | Pause
๐ 10:45 – 12:30 | NLP & Traumatherapie: Arbeit mit PTBS
๐น Dissoziationstechniken für Trauma-Heilung
๐น Time-Line-Technik für emotionale Befreiung
๐น Parts-Integration zur Verarbeitung multipler Persönlichkeitsanteile
๐ฝ 12:30 – 13:30 | Mittagspause
๐ 13:30 – 15:00 | NLP & Psychosomatik: Körperliche Symptome durch Sprache verändern
๐น Placebo-Effekte durch NLP & Hypnose
๐น Körperliche Anspannung vs. emotionale Blockaden
๐น NLP-Techniken für Schmerzmanagement & psychosomatische Leiden
๐ 15:00 – 15:15 | Pause
๐ 15:15 – 17:00 | Fallstudien, Supervision & Zertifizierung
๐น Live-Analyse von Fallbeispielen
๐น Erstellung individueller NLP-Therapiepläne für Heilpraktiker
๐น Abschlussdiskussion & Zertifikat für NLP-Therapeutische Anwendung
๐ NLP für Heilpraktiker: Integration in die Praxis
Dieses Seminar bietet eine praktische Ausbildung für Heilpraktiker, die NLP zur Behandlung von psychiatrischen Störungen & psychosomatischen Beschwerden nutzen möchten.
โ Behandlungsfelder:
• Depression & affektive Störungen
• Angststörungen, Panikattacken & soziale Phobie
• Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
• Zwangsstörungen & emotionale Dysregulation
• Psychosomatische Beschwerden (Migräne, Magen-Darm-Probleme)
โ Methoden & Techniken:
• Ericksonianische Hypnotherapie
• NLP-Interventionen für psychiatrische Patienten
• Sprache als Heilmittel: Verdeckte hypnotische Kommunikation
• Neurobiologische Veränderung durch NLP & Hypnose
๐ฐ Preis pro Teilnehmer: €1,500
๐ Jetzt in die Zukunft der NLP-gestützten Psychotherapie starten!
Anmeldung für Heilpraktiker & Ärzte Therapeuten jetzt verfügbar.
๐ Preisstrategie & Empfehlung
Basic Hypnose (BrainsDrop Programme, 4 Tage)
€1,600 / Person
€16,000/Pro 10 Personen
Fortgeschrittene Medizinische Hypnotherapie (4 Tage, EEG, Psychopharmakologie)
€2,000/ Person
€20,000/ Personen
NLP & Conversational Hypnosis (2 Tage)
€1,500/ Person
€15,000/ Pro 10 Personen
- Kurszeiten: Täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr
- Dauer: 4 Tage mit abschließender Prüfung .
- Zielgruppe: Geeignet für alle medizinischen Berufe – individuell anpassbar.
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